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Wolfgang Bayer, Kabarettist Programmzitat


Haller Tagblatt

Mit dem Titel: „Ach hätte ich bloß was Anständiges gelernt“ unterhielt Wolfgang Bayer sein heimisches Publikum fast zwei Stunden blendend. Bei vier von zehn Programmpunkten wurde er durch Monika Kern aus seinem Theaterteam unterstützt…

Mit der Kunstfigur Pfarrer Thomas B. Kappler – schon bekannt aus früheren Programmen – wurde so ziemlich alles an der evangelischen Kirche und ihren Pfarrern auf die Schippe genommen. Selbstverständlich sei betont, dass jede Ähnlichkeit mit dem echten Pfarrer Wolfgang Bayer rein zufällig ist… oder ist es gerade deshalb so lustig, weil reale Gemeindeglieder und etliche anwesende Kollegen sich so treffend parodiert sehen? Und auch die Zustände beziehungsweise der Zustand der evangelischen Landeskirche in Württemberg so schön überspitzt dargereicht wird?

Vom Ursprung und Beginn des Pfarrerdaseins: „Ich war jung und brauchte das Geld“… bis zur Himmelspforte, wo nun nach mehr als 2000 Jahren, nach überfälligen Genderdebatten der weibliche Engel Phoebe statt des erwarteten Petrus den Eintritt regelt, war alles geboten…

Wolfgang Bayer schafft es mühelos, sein Publikum mitzunehmen – nach nur kurzem Warmup hatte er zahlreiche Lacher und viel Szenenapplaus auf seiner Seite. Eine Kirche, in der so gelacht werden darf, hat jedenfalls noch Zukunft…


Haller Tagblatt

„Die Bibel nach Bayer – Haller Pfarrer feiert gelungene Premiere seines Kabaretts 'Gott vergibt. – Facebook nie'“

… Immer wieder erzählt Wolfgang Bayer Geschichten aus der Bibel. So könnte das öfter in der Kirche zu hören sein – locker-flockig, mit modernen Worten. Auch wenn er sich über das eine oder das andere lustig macht, ein Pfarrer darf das …

Bayer nimmt sich Themen vor, die auch andere Kabarettisten bearbeiten: Diäten und Lebensmittelunverträglichkeiten, die ein gemeinsames Essen mit Jesus und seinem Gefolge im Hause Zachäus fast unmöglich machen. Er kommt auf das Thema Figur: „Maria Magdalena macht Low Carb“, sagt Petrus. „Warum denn das ?“, fragt der ‚Chef‘. „Sie will wohl zwei Kilo abnehmen, hält sich für zu dick“ – Jesus ist überrascht. Sie habe doch eine tolle Figur. „Ja, dann sag ihr das doch mal“, mahnt Petrus …

Bayer schlüpft in die Rolle eines Personalchefs beim Einstellungsverfahren, setzt sich genüsslich an seinen Schreibtisch und befragt das Internet über Herrn Gärtner. Ihn findet er auf einem Facebook-Bild auf Malle, offenbar volltrunken, seine Frau ändert dauernd ihren Beziehungsstatus und dann ist der Bewerber auch noch Bayern München-Fan. Das geht gar nicht. Es wurde schon viel darüber gesprochen und geschrieben, welche Folgen das Veröffentlichen im Internet haben kann. Man könnte genervt sein, wieder so ein Moralapostel. Aber nein: Es macht Spaß, dem Pfarrer zuzuhören – und neugierig.


Schwarzwälder Bote

„Martin Luther fühlt Reformation auf den Zahn“
Pfarrer Wolfgang Bayer gastiert mit Kirchenkabarett im Simmersfelder Büttnerhaus

Martin Luther will es wissen: Hat sich seine evangelische Kirche 500 Jahre nach der Reformation verändert? Welche Rolle spielen moderne Medien? Wird der Glaube noch aktiv gelebt oder in Arbeitsgruppen verwaltet? Muss im Frauenkreis unbedingt ein Wohlfühlwochenende angeboten werden?

Pfarrer Wolfgang Bayer hat sich das auch gefragt und seine Erkenntnisse auf heitere und entwaffnende Weise in sein viertes Kirchenkabarett-Programm mit dem Titel „Machs nochmal, Martin“ verpackt. 130 Zuhörer waren angetan, schmunzelten über sinnige (und unsinnige) Vergleiche und brachen im Büttnerhaus wiederholt in herzhaftes Lachen aus…