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Wolfgang Bayer, Kabarettist Programmzitat

Haller Tagblatt

„Zwölf Jünger, elf Haushalte? Da bleibt nur Zoom“ – Pfarrer Wolfgang Bayer und Monika Kern stellen auf der Bühne Fragen darüber, was Jesus tun würde – während der Pandemie und überhaupt.

Wie hätte es Jesus wohl mit Klopapier gehalten? Der komödiantische Pfarrer ist sich sicher, er hätte es vermehren können, so dass alle ein Blättchen abbekommen. Schließlich habe der Gottessohn auch mit einem Fisch und zwei Broten 5000 Menschen satt gekriegt…

Mit der Vorstellung, Jesus in unserer Mitte zu haben, wird manches zweifelhaft. Könnten wir Jesus guten Gewissens zum Essen einladen, wenn auf dem Tisch Billigfleisch steht? Und wie steht es eigentlich mit unserer Art, Weihnachten zu feiern? Kirche wegen der Stimmung und lästern über unliebsame Familienmitglieder? Unumgänglich ist auch das Thema Mediennutzung: Wir könnten doch im Fegefeuer sitzen und würden es vor lauter Handy gar nicht mitkriegen.“ „Vorausgesetzt, da gibt es Netz.“ „Sonst wäre es die Hölle.“

Die rund 50 Zuhörer schmunzeln und lachen zum anderthalbstündigen Programm des Pfarrers, der im Herbst in den Ruhestand geht. Aber sein komödiantischer Weg geht weiter. „Ich mache dann meinen Nebenberuf zum Hauptberuf“, verrät der 63jährige.


Haller Tagblatt

„Von Nano-Chips und Nahrungsketten“ – Wolfgang Bayer und Monika Kern zeigen in Hall „Die Kirche und das Corona-Biest“

Im heiteren Spiel „Die Kirche und das Corona-Biest“ bekommt der Pfarrer himmlischen Beistand. Seine Kabarettpartnerin Monika Kern erscheint als Engel und tischt ihm zuerst auf, dass sich amerikanische Großinvestoren um Bill Gates das Virus ausgedacht hätten. Mit dem dazugehörigen Impfstoff sollten den Menschen Nano-Chips in die Blutbahn gepumpt werden, um sie mit Windows12 steuern zu können. – Im Ernst? Nein, der Engel hat ein Späßchen gemacht.

Es ist der Schluss eines Kabarettabends, zu dem coronabedingt nur rund 35 Zuschauer kommen dürfen. Diese lachen oft. Obwohl sie zu Beginn ermahnt wurden, sie dürften nur zwei Sekunden lang lachen und jeder auch nur zehn Mal – danach müsse gelüftet werden. Auch das ist nur Spaß…

Zwischendurch knuffen sich einige Besucher in die Seite oder werfen sich vielsagende Blicke zu. Dann geht es gerade um schwierige Momente daheim, mit eigenwilligen Teenagern, die schulfrei haben, und Ehemännern im Homeoffice, geplatzte Urlaubspläne oder verdorbene Familienfeiern…


Haller Tagblatt

Mit dem Titel: „Ach hätte ich bloß was Anständiges gelernt“ unterhielt Wolfgang Bayer sein heimisches Publikum fast zwei Stunden blendend. Bei vier von zehn Programmpunkten wurde er durch Monika Kern aus seinem Theaterteam unterstützt…

Mit der Kunstfigur Pfarrer Thomas B. Kappler – schon bekannt aus früheren Programmen – wurde so ziemlich alles an der evangelischen Kirche und ihren Pfarrern auf die Schippe genommen. Selbstverständlich sei betont, dass jede Ähnlichkeit mit dem echten Pfarrer Wolfgang Bayer rein zufällig ist… oder ist es gerade deshalb so lustig, weil reale Gemeindeglieder und etliche anwesende Kollegen sich so treffend parodiert sehen? Und auch die Zustände beziehungsweise der Zustand der evangelischen Landeskirche in Württemberg so schön überspitzt dargereicht wird?

Vom Ursprung und Beginn des Pfarrerdaseins: „Ich war jung und brauchte das Geld“… bis zur Himmelspforte, wo nun nach mehr als 2000 Jahren, nach überfälligen Genderdebatten der weibliche Engel Phoebe statt des erwarteten Petrus den Eintritt regelt, war alles geboten…

Wolfgang Bayer schafft es mühelos, sein Publikum mitzunehmen – nach nur kurzem Warmup hatte er zahlreiche Lacher und viel Szenenapplaus auf seiner Seite. Eine Kirche, in der so gelacht werden darf, hat jedenfalls noch Zukunft…


Haller Tagblatt

„Die Bibel nach Bayer – Haller Pfarrer feiert gelungene Premiere seines Kabaretts 'Gott vergibt. – Facebook nie'“

… Immer wieder erzählt Wolfgang Bayer Geschichten aus der Bibel. So könnte das öfter in der Kirche zu hören sein – locker-flockig, mit modernen Worten. Auch wenn er sich über das eine oder das andere lustig macht, ein Pfarrer darf das …

Bayer nimmt sich Themen vor, die auch andere Kabarettisten bearbeiten: Diäten und Lebensmittelunverträglichkeiten, die ein gemeinsames Essen mit Jesus und seinem Gefolge im Hause Zachäus fast unmöglich machen. Er kommt auf das Thema Figur: „Maria Magdalena macht Low Carb“, sagt Petrus. „Warum denn das ?“, fragt der ‚Chef‘. „Sie will wohl zwei Kilo abnehmen, hält sich für zu dick“ – Jesus ist überrascht. Sie habe doch eine tolle Figur. „Ja, dann sag ihr das doch mal“, mahnt Petrus …

Bayer schlüpft in die Rolle eines Personalchefs beim Einstellungsverfahren, setzt sich genüsslich an seinen Schreibtisch und befragt das Internet über Herrn Gärtner. Ihn findet er auf einem Facebook-Bild auf Malle, offenbar volltrunken, seine Frau ändert dauernd ihren Beziehungsstatus und dann ist der Bewerber auch noch Bayern München-Fan. Das geht gar nicht. Es wurde schon viel darüber gesprochen und geschrieben, welche Folgen das Veröffentlichen im Internet haben kann. Man könnte genervt sein, wieder so ein Moralapostel. Aber nein: Es macht Spaß, dem Pfarrer zuzuhören – und neugierig.


Schwarzwälder Bote

„Martin Luther fühlt Reformation auf den Zahn“
Pfarrer Wolfgang Bayer gastiert mit Kirchenkabarett im Simmersfelder Büttnerhaus

Martin Luther will es wissen: Hat sich seine evangelische Kirche 500 Jahre nach der Reformation verändert? Welche Rolle spielen moderne Medien? Wird der Glaube noch aktiv gelebt oder in Arbeitsgruppen verwaltet? Muss im Frauenkreis unbedingt ein Wohlfühlwochenende angeboten werden?

Pfarrer Wolfgang Bayer hat sich das auch gefragt und seine Erkenntnisse auf heitere und entwaffnende Weise in sein viertes Kirchenkabarett-Programm mit dem Titel „Machs nochmal, Martin“ verpackt. 130 Zuhörer waren angetan, schmunzelten über sinnige (und unsinnige) Vergleiche und brachen im Büttnerhaus wiederholt in herzhaftes Lachen aus…